Betze is back

Betze is back

Was so simple klingt, ist bei genauer Betrachtung ein kollektives Aufatmen aller Lautrer.
Wie sehr wir in den letzen Wochen gelitten haben, kann man fast nicht in Worte fassen. Nicht die Niederlagen an sich, stellten das Problem dar. Die Art und Weise der Darbietungen auf dem Rasen, trieb dem eingefleischten Fan die Tränen in die Augen. Ein nicht mehr mit anzusehendes Gegurke strapazierte die Gemüter. Das Tal der Tränen war unermesslich tief.
Und jetzt?
Längst ist nicht alles in Butter aufm Berg. Die Saison wird ein Kraftakt bleiben, was bei der starken Veränderung des Kaders vor Beginn auch kaum verwunderlich ist. Doch wie positionieren wir uns? Vor drei Wochen wollte so ziemlich jeder „Korkut raus!“ rufen. Das Team wollte oder konnte nicht besser spielen. Der Trainer hatte keinen Plan. Kein System. Sowieso geht alles den Bach runter mit dem FCK. So oder so ähnlich hörte man es allenthalben. STOPP!
Haben wir da nicht etwas vergessen? Wir sind Lautrer! Wir haben in unserer Historie schon vieles Schöne, aber auch manches Schlechte überstanden. Jetzt sind die Zeiten eben schlecht. Na und? Gehe ich deswegen nicht mehr auf den Betze? Mitnichten. Auch ich habe gegrübelt und den Kopf geschüttelt ob der Performance unserer Jungs. Die Zweifel an der Konkurrenzfähigkeit der Mannschaft waren da.
Doch offenbar  ist etwas eingetreten, womit kaum noch einer gerechnet hatte. Die Mannschaft findet sich zu einer Einheit. Sie hat die Pfiffe ertragen. Sie hat die Niederlagen verdaut. Das Ergebnis hat man spätestens gegen Union in aller Deutlichkeit gesehen. Da stand eine Einheit auf dem Platz. Unsere Jungs sind nicht über Nacht zu Messis und Rastellis mutiert. Nein. Sie haben die Tugenden angepackt, die es braucht, um als Mannschaft zu bestehen. Man hatte seit langer Zeit wieder das Gefühl, dass da was geht. Es wurde geackert, gerannt. Es wurde das Glück erzwungen. Genau! Das Glück, welches uns bis dato nicht hold war, ist wieder greibar geworden. Man könnte jetzt erwidern: Was wäre wenn…?
Wollen wir das? Alles kaputt reden und Kleindiskutieren? Ich nicht! Unser Trainer mag auch Fehler gemacht haben. Genauso die Mannschaft. Und wir Fans.
Doch jetzt weiss die Fussballrepublik wieder, dass mit uns zu rechnen ist.
Korkut hat sich das Recht verdient, mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Er klagt nicht über Verletzte. Er jammert nicht über mangelnde Qualität oder Erfahrung der Spieler. Er arbeitet!
Lassen wir ihn das tun, wofür er angetreten ist. Er soll die Mannschaft formen. Er soll Ihr den Spirit einhauchen, den es benötigt, um zu bestehen.
Ich glaube fest an den Klassenerhalt. Ich glaube an die Mannschaft und den Trainer. Ich glaube an die Zukunft des FCK.
Ihr könnt mich steinigen: Ich glaube sogar, dass wir unter diesem Trainer perspektivisch noch wesentlich bessere Zeiten aufm Betze erleben werden.

Forza FCK

Foto Quelle: Michael Kastner

H. Jordan

CEO und Gründer - Bastion Betzenberg
Hobby's : FCK und Bücher

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