Ein Einwurf zur aktuellen Gesamtsituation rund um unseren FCK

Hinterfragen müssen sich

– die meisten Spieler des FCK, ob es für den Verein und ganz besonders für sie selbst zweckmäßig für die Reputation insgesamt war und ist, fast über eine gesamte Saison hinweg als talentfrei, unkooperativ und unbelehrbar aufzutreten, somit sich selbst und den Verein an den Rand des sportlichen Abgrunds zu katapultieren. Denn auch wenn fußballerische Defizite vorhanden sind, so ist es jedem dennoch möglich die einfachsten Tugenden, gerade als Spieler des FCK, anzuwenden und wenigstens bedingungslose Einsatzbereitschaft, Kampfgeist, Widerstand und überhaupt den Willen hierzu erkennen zu lassen. Selbst hier versagten die Fußballprofis größtenteils. Damit setzten sie nicht nur die Zukunft des Vereins, sondern auch die Identifikation mit Fans und Umfeld aufs Spiel und werden daher folgerichtig zu den indiskutabelsten, schwächsten Spieler der FCK-Geschichte gehören.

– der Vorstand des FCK, der viel redet, mitunter bewegt, aber kaum Zeichen in die richtige Richtung erkennen lässt. Beginnend mit einem schlecht zusammengestellten Kader, über zögerliche und bisweilen zweifelhafte Ansätze zur Lösung der finanziellen Misere des Vereins bis hin zu internen Querelen und Verprellung ehemaliger Spieler, dem Verein wohlwollender Veteranen. Hinzu gesellt sich das Ignorieren von Ideen und Hilfsangeboten, ohne auch nur ansatzweise den Eindruck zu erwecken, es sei erwünscht, gewollt oder gar notwendig. Keine klare Linie ist erkennbar. Der Vorstand reiht sich zwar nicht nahtlos, aber doch bedenklich auffällig in die Reihe der Vorstände ein, die den FCK bereits seit Jahren begleiten, nämlich als undurchsichtige, schlingernde und bislang kaum konstruktive Vereinsführung.

– so manche Fans des FCK. Solche, die nie oder im höchsten Fall mal sporadisch im Stadion persönlich anwesend sind, aber sich dennoch als die Neunmalklügsten und Größten innerhalb der Fangemeinschaft sehen und größtenteils unsachlich, beleidigend und zusammenhanglos kritisieren und kommentieren. Ultras, die stur und über scheinbar jeden Zweifel erhaben jedes Heimspiel ihr eintöniges Repertoire abspulen, ohne dabei auch nur annähernd Dezibelzahlen zu erreichen, die vor ihrer Machtübernahme auf der Westtribüne vorherrschten, ganz zu schweigen vom nicht vorhandenen Abwechslungsreichtum bei der Anfeuerung der Mannschaft. Und schlussendlich jene, die es in Aue für nötig hielten Gegenstände auf Menschen zu werfen. Ja, Menschen! Denn das sind die FCK-Spieler zuallererst! Bei aller Frustration, bei aller Wut, Enttäuschung und Impulsivität: das ist verabscheuungswürdig und auch nicht mehr mit irgendwas zu entschuldigen! Wer sich nicht unter Kontrolle hat, sollte grundsätzlich von Stadion und Umfeld fernbleiben, basta!

Vieles muss sich ändern, und zwar in so ziemlich allen Bereichen. Das schlimmste aber ist, dass bei so vielen Brandherden und Baustellen eher das Gefühl vorherrscht: das wird nichts! Weil eben eher abgewunken, ignoriert, beschönigt und stur so weitergemacht wird wie bisher, anstatt zielorientiert, konsequent und offen Wege aus der Misere beschritten werden.
Wie gerne würde ich Lügen gestraft werden, was all die Kritiken und Zukunftsprognosen betrifft. Nur zu, es wäre eine absolute Erleichterung!
(W.E.)

W. Engel

Autor - Bastion Betzenberg
Hobby's : Fussball und Musik

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