GLATZEL GEHT – DER FCK REAGIERT MIT NEUEM KONZEPT

KAISERSLAUTERN. Nach den vielen negativen Reaktionen der FCK-Fans im Internet auf den bevorstehenden Weggang des sogenannten Hoffnungsträgers Robert Glatzel reagiert der 1. FC Kaiserslautern prompt und richtet die Kaderplanung für die kommende Saison entsprechend aus. „Unsere treuen Anhänger haben es verdient, dass wir ab sofort nur noch Spieler verpflichten, die keinen Hehl mehr daraus machen, ob oder wie lange sie für den FCK spielen werden, so schließen wir von vorneherein allzu großes Perspektivdenken und letztlich größere Enttäuschungen im Fanlager aus“, so eine Pressemitteilung, die BASTION BETZENBERG exklusiv vorliegt. Weiter heißt es, dass die Verantwortlichen bereits fieberhaft auf der Suche nach Spielern sind, welche zumindest namentlich diesem Profil bereits entsprechen. Im Visier der Scouts sind demnach der tschechische Abwehrspieler Pavel Tschüssikowski, das französische Untalent Chonbald Adieu und last but not least der 20jährige Chinese Hai un Tschau, der in seiner Karriere bereits bei 13 verschiedenen Vereinen als Aussen(Stadion)stürmer agierte, in seiner Heimat als das „Wechselwunder“ bekannt ist und somit perfekt ins neu angepeilte Konzept der Roten Teufel passen könnte. Neben der gezielten Spielersuche sollen offensichtlich auch die Verträge der kommenden Neuverpflichtungen adäquat angepasst werden. Laut eines Insiders ist es bereits beschlossene Sache, die Laufzeiten der Verträge nicht auf Jahre, sondern auf etwa sechs Monate, in Einzelfällen sogar auf höchstens 400 Spielminuten abzuschließen. Die Höhe der Gehälter soll dagegen nicht nach unten korrigiert, sondern eventuell sogar noch etwas erhöht werden, um einen Wechsel zum FCK noch attraktiver zu gestalten.

Auch wird am letzten Spieltag der Saison im Innenbereich des Fritz Walter-Stadions eine spezielle Zone für Handgepäck sowie ein Kofferwagen bereitgestellt, um fluchtwilligen Spielern mögliche Umwege zu ersparen und eine sofortige Abreise zum neuen Verein direkt nach dem Spiel zu erleichtern – dieser Service soll dann ab der Saison 2017/18 nach jedem Heimspiel angeboten werden.

Weiterhin berichten zuverlässige Quellen, dass dem FCK seitens der Zeitschrift Kicker mit Erscheinen des Bundesliga-Sonderheftes vor der kommenden Saison ein Spezialpreis verliehen werden soll, da in nahezu jedem Verein der 1., 2. und 3. Liga mindestens ein ehemaliger Lauterer Spieler vertreten und somit der 1. FC Kaiserslautern der am häufigsten gedruckte Vereinsname im Kicker ist – zumindest in der Spalte „bisherige Vereine“ der jeweiligen Spieler.

Es geht das Gerücht um, dass es bereits erste Fanreaktionen kurz nach Bekanntwerden der neuen Entwicklungen rund um den Betzenberg gegeben hat: so sollen schätzungsweise 5000 Lautrer Fans einen kompletten Block im BWT-Stadion am Hardtwald in Sandhausen zum Eigenbedarf für die kommende Saison angemietet haben, um endlich wieder regelmäßig eine Lautrer Mannschaft spielen sehen zu können. Konkrete Beweise zu dieser Meldung sind jedoch noch nicht aufgetaucht. Unbestätigten Berichten zufolge handelt es sich hierbei wohl nur um Fakenews aus dem erweiterten Umfeld des FSV Mainz 05.

 

Satire darf auch mal wehtun.

W. Engel

Autor - Bastion Betzenberg
Hobby's : Fussball und Musik

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